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Amoklauf in Winnenden: Unter den Opfern ist auch ein Kosovo-Albaner PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 12. März 2009 um 14:14 Uhr

In der idyllischen Stadt Winnenden, nur 20 Autominuten von Stuttgart entfernt, fielen gestern Schüsse. Ein 17-Jähriger ehemaliger Schüler der Albertville-Realschule stürmte gestern um 9:30 Uhr, schwarz getarnt und schwer bewaffnet, das Schulgebäude, erschoss 9 Schüler und 3 Lehrer. Ein weiterer Amoklauf erschüttert Deutschland.


Tim K. kannte man als einen unauffälligen Schüler, ruhig und höflich. Sein Hobby war  das Tischtennis spielen. Und das Schießen. Auf seinem PC befanden sich viele Killer-Spiele. Sein Vater, ein erfolgreicher Unternehmer, besaß 15 Waffen im Familienhaus. 14 von ihnen befanden sich verschlossen im Tresor. Eine jedoch lag im Schlafzimmer, die für Tim zugänglich war. Samt der Munition in dreistelliger Zahl. Vermutet wird, dass dies die Tatwaffe von Tim K. war.


Um 9:30 Uhr drang der 17-Jährige in das Schulgebäude ein. Er klopfte an die Tür des Chemieraumes, die aus Sicherheitsgründen stets verschlossen ist. Als die Lehrerin die Tür öffnete, stürmte Tim K. ins Klassenzimmer. Innerhalb weniger Sekunden richtete er ein Blutbad an. 5 Schüler wurden durch Kopfschüsse getötet. Nach Aussagen der Polizei, wurden die Schüler überrascht. Sie hielten noch ihre Stifte in der Hand.


Tim K. drang auch in eine 9. Klasse, schoss auch dort wild um sich.


Die Schule war auf derartige Krisensituationen vorbereitet. Durch die Lautsprecher erklang das vereinbarte Codewort: "Frau Koma kommt!" Koma, rückwärts gelesen bedeutet es Amok.


Die Lehrer sind alamiert, verschließen sofort die Türen und befehlen den Schülern, sich ruhig zu verhalten. Der Amokläufer verlässt daraufhin das Schulkomplex.


Die schreckliche Bilanz seines Amoklaufs: 3 getötete Lehrerinnen, 8 Schülerinnen und 1 Schüler - ein 17-Jähriger Albaner aus dem Kosovo. Eine Verwandte des Opfers erzählte, dieser sei 3 Wochen zuvor nicht in der Schule gewesen, weil er sich sein Bein gebrochen habe. Gestern war wieder sein erster Tag. "Wäre er doch nur einen Tag länger zu Hause geblieben", sagte diese unter Tränen.


Auf seiner Flucht erschießt der 17-Jährige zwei weitere Passanten, nimmt eine Geisel in seine Gewalt und befiehlt dieser, ihn in das 40 km entfernte Wendlingen zu fahren. Die Geisel kann fliehen, Tim K. flüchtet daraufhin in ein Autohaus. Dort wird er von der Polizei umzingelt. Nach einem Schussgefecht schießt die Polizei in sein Bein. Tim K. sinkt zu Boden und richtet letztlich seine Waffe auf sich selbst.


Er selbst ist das 16. Opfer seines Blutbades.


Über seine Person gibt es widersprüchliche Aussagen. Die einen beschreiben ihn als umgänglich, weder aggressiv noch introvertiert. In seinem Tischtennisverein war er gut integriert, die anderen Mitglieder mochten ihn. Doch in den letzten 1 ½ Jahren seien Veränderungen bei Tim K. aufgefallen. Er wurde als Einzelgänger beschrieben, in sich verschlossen. Er gab sein Hobby auf und verbarrikadierte sich in seinem Zimmer. Spielte manchmal stundenlang Killer-Spiele wie Counter Strike. Vor einigen Wochen habe er einen Brief an seine Eltern geschrieben, der nicht ernst genommen wurde. In diesem hieß es, er könne nicht mehr, er halte es nicht mehr aus. Tim. K befand sich wegen Depressionen auch in psychiatrischer Behandlung, die er jedoch abgebrochen hatte.


Auch sein Motiv wirft Fragen auf. Auffällig ist vor allem, dass sich unter den Opfern überwiegend Frauen befinden.


In der Nacht vor der Tat habe Tim K. die Tat in einem Internet-Chat angekündigt. Diesem schrieb er: "… Es reicht mir. Ich habe dieses Lotterleben satt. Immer das Selbe. Alle lachen mich aus. Niemand erkennt mein Potential. Ich meine es ernst. Ich habe Waffen hier. Ich gehe morgen in meine Schule und werde dort mal richtig gepflegt grillen. Vielleicht komme ich ja davon. Haltet die Ohren auf. Ihr werdet morgen von mir hören…" Eine Warnung, die man hätte ernst nehmen sollen.

 

 

Kommentare 

 
#1 lilly 2009-03-12 16:56 ich kann nicht verstehen warum er das gemacht hat.
Die ARMEN Leute.:heul:
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#2 Atdhetare 2009-03-12 17:53 Ich glaube, der Täter wollte mal Gott spielen. Es ist ja nicht so, dass er gar keine Freunde hatte, denn laut Medienberichten , war er mit einigen befreundet, einige von ihnen haben auch Interviews gegeben. Außerdem kann es auch nicht sein, dass er es auf der Schule nicht mehr ausgehalten hätte oder so, schließlich hatte er längst seinen Abschluss und hatte eine Ausbildung begonnen. Ich zweifle auch daran, dass er sonderlichen Hass oder Rachegfühle gegenüber jenen hegte, die er letztlich auch erschossen hat, schließlich hat er auf seiner Flucht einfach willkürlich zwei Passanten erschossen, die nichts mit ihm zu tun hatten. Fazit: Ich denke, das war irgendein Psycho, der den Respekt wollte, den er seiner Meinung nach verdiente, aber nie bekam. Schließlich beklagte er sich, dass niemand sein Potenzial erkenne. Ich zweifle daran, dass er ein typisches Mobbingopfer war, ich denke viel mehr, dass er eine sehr ignorante Persönlichkeit hatte und sich den anderen überlegen fühlte. Zitieren
 
 
#3 Albaner 2009-03-12 17:56 Ein Geschehen, dass nicht mehr rückgängig gewmacht werden kann, aber ein Geschehen, dass man hätte verhindern können. In meinen Augen hätte nur ein Schritt der Eltern in die richtige Richtung genügt um diesen Jungen aufzuhalten.
Mein Beileid gillt vor allem den Hinterbliebenen . Ihr Schmerz soll so gering wie nur möglich ausfallen.

Familjes e Ibrahimit, djalit qe ishte vrar ne ket dit te zi, i deshiroj cdo te mir. Zoti ju lasht shnosh. Ishalla ne gjenet!!!!!
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#4 Milot 2009-03-12 18:13 Ein trauriger Tag für ganz Deutschland, mein Beileid an die Angehörigen.

Po me vjen shume shume keq me ndi se eshte vrar edhe nje shqiptar, ngushlime te ngushta e ishalla ju len Zoti shnosh!
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#5 tim 2009-03-12 18:50 Dieser Vorfall ist so schrecklich, dass ich mich kaum in Worte fassen kann,und sie waren noch so jung.
Einfach schrecklich.

Mein Beleid / Ngushlimme.
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#6 Sami 2009-03-12 18:52 Ich möchte auch allen Familien der Opfer mein Beileid aussprechen ;( Zitieren
 
 
#7 Maikkkk 2009-03-12 19:56 Mein Beileid an alle angehörigen der Opfer. Zitieren
 
 
#8 Arnis D. 2009-03-12 20:52 Mein tiefstes Beileid allen Freunden- und Familienangehör igen der Opfer, unabhängig von Herkunft, Sprache und Nationalität.

Vor dem Tod sind wir alle gleich.
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#9 Muslim 2009-03-12 21:30 Die Muslime werden als Terroristen unter Generlaverdacht gestellt, nur weil sich manche von Ihnen mit Steinen gegen Ihre Besatzer wehren (siehe Gaza - Palestina 2008).

Wenn aber ein CHRIST, in einem CHRSITLICHEN Land einfach wild um sich schießt, findet man noch entschuldigunge n für seine egstörte Persönlichkeit, Depressionen etc.

Einmal hatte zwar ein Israelischer Jude wild in eine Mosche in Palestina rumgeschoßen und 27 Gläubige Muslime ermordet, aber ich habe noch nie gehört, dass so eine schrekliche Tat mal in ein muslimisches Land von einem Muslim verübt wurde!

ishaAllah atij Djalit Shqiptar Allahu ja ka marrre shpirtin me Din e me Iman e ishaAllah del para Zotit si Musliman.
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#10 Familia Gusturanaj 2009-03-12 21:39 Ich möchte auch allen Familien der Opfer mein Beileid aussprechen. Sowas hätte niemals passieren dürfen.

Na vjen shum keq qe ndodhi kjo tragxhedi ju shprehem gushlime me te fella zoti ju lasht shndosh
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