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Klaut die Zeitung "Express" Nachrichten von anderen Seiten?
Samstag, den 06. Februar 2010 um 14:14 Uhr

Die Zeitung Express gehört zu den grössten Tageszeitungen auf dem kosovarischen Markt. Doch klaut diese Zeitung Nachrichten von anderen, weniger bekannteren Nachrichtenseiten und gibt sie dann als die Eigenen aus?

 

Neuerdings wirbt Express damit, dass sie ihre Zeitung für nur 10 Cent das Stück verkaufen. Jeder normal denkende Mensch weiss, dass eine kosovarische Zeitung allein durch den Verkauf nicht überleben kann. Die Zeitungen sind auf internationale Finanzhilfen, Sponsoring oder Werbung durch Unternehmen angewiesen. Die Zeitung Express wird durch das Unternehmen, IPKO, finanziert - eines der grössten Telekommunikationsunternehmen. Um als Zeitung zu überleben, ist die Zeitung also nicht darauf angewiesen, so viele Zeitungen wie möglich zu verkaufen.

 

Man könnte also meinen, die Zeitung Express hätte genügend Geld und Zeit um seriösen Journalismus zu betreiben. Tut sie aber offenbar nicht. Wie die neuste Meldung unseres Partners aus der Rubrik Sport (www.albanianboxing.com) bekannt gibt, habe die Zeitung Express sich mehrmals Artikel von ihnen bedient, ohne dabei die Ursprungsquelle anzugeben. Konkret geht es um den Artikel: "Krasniqi und Dubroshi ernten Erfolg in Deutschland", der am 23. Januar auf albanianboxing.com veröffentlicht wurde. Zwei Tage später erschien der gleiche Artikel auf Express mit nur minimalen Änderungen.

 

Die Redaktion von albanianboxing.com erklärt in einer Stellungnahme: "Es ist sehr beschämend, dass sie nicht einmal die Quelle der Nachricht erwähnen, geschweige denn unsere Redaktion um Erlaubnis für das offene Kopieren des Artikels gebeten haben."

 

Tatsächlich erstaunt die Meldung von albanianboxing.com die Redaktion von Ora-Online nicht im Geringsten, denn uns ist Ähnliches wiederfahren. Konkret geht es um eine Recherche im Zusammenhang mit der angeblichen Organhandel-Affäre. Die Redaktion von Ora-Online hat in diesem Zusammenhang ein aus dem Jahre 2008 zurückliegendes Interview ausgegraben, das Dick Marty dem Tagesanzeiger gegeben hat. In dieser Recherche ging es darum, Dick Marty, als starken Lobbisten gegen die Unabhängigkeit des Kosovo zu entlarven. 

 

Die Zeitung Express hat nur kurze Zeit später dasselbe Interview auf ihrer Zeitung übersetzt und veröffentlicht. Es ist völlig klar, dass dies kein Zufall war. Dieses Interview hatte einen grossen Effekt auf die albanische Presselandschaft. Inn- und ausserhalb des Kosovo berichteten Zeitungen über dieses Interview und all sie schrieben, dass Express der Entdecker dieses Interviews ist.

 

 

 

 

 

 

 

Kommentare 

 
#1 Alban 2010-02-06 16:40 Was verlangt man von einer Tageszeitung die von Finanzhilfen anderer Abhängig ist liebe Redaktion?
Es sind nicht nur albanische Medien,auch in Serbien gibt es solche Fälle oder auch anderswo auf der Welt.
Es ist beschämend unserer Medien uns gegenseitig Fertig zu machen,als zusammen zuarbeiten.
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#2 Besart 2010-02-06 23:38 Das Gazeta Express so vorgehet, überrascht mich kein bisschen. Jeder der die art und weise dieser zeitung kennt, wie sie stimmung gegen die Opposition und vor allem gegen die LDK und den Präsidenten Sejdiu macht, weiß wie unseriös diese tageszeitung in wirklichkeit ist. Sie geben nicht nur andere meldungen als ihre aus, sie provozieren und machen eine sehr schlimme stimmung gegen alle liberalen und konservativen politischen kräfte und das in einer sehr widerlichen art und weise. Anschuldigungen ohne jedwede fakten werden von dieser zeitung tagtäglich gegen viele der PDK nicht wohlgesonnen Politiker erhoben. Das erinnert mich sehr an die methoden der kommunisten, die die Medien dazu nutzten kritische Personen zu verurteilen, so das den Gerichten eigentlich nichts anderes übrig blieb als sie diese personen nach vorgaben der rekation zu verurteilen.

Sie lebt nicht nur von Sponsoren sondern auch von der Werbung und von anzeigen aber wohl auch von der Unterstützung von der PDK.

Es ist ganz offensitlich was für eine redaktionelle politik diese tageszeitung betreibt und diese entspricht kein bisschen den standarts der westlichen demokratien. Einfach widerlich und sie wird dabei nicht mal gezwungen der ersten regierungsparte i zu dienen, sie macht es aus eigenen antrieb und aus den prinzipien die einige dazu verleitete schon im kommunsitischen Jugoslawien den system hörig und dienlich zu sein. Das scheint bei einigen sehr fest in ihren Charakteren haften geblieben z usein.
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#3 Eroll 2010-02-07 14:48 Me te vertet eshte turp per vjedhjen e textit si dhe fotografive. Por shumica e KRYEREDAKTORVE e kan hale ate shkollen e ish-jugosllavise dhe aty LEJOHET vjedhja.
E tash po na e mohojn neve te rinjeve punene e keshtu na i vjedhin textet etj.
Turp per Mediat qe vjedhin...
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